Energie: EEG-Umlage steigt auf 6,35 Cent – SPIEGEL ONLINE

Die EEG-Umlage klettert auf ein neues Rekordhoch: Der Aufschlag zur Finanzierung der Energiewende steigt nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wieder, nachdem er 2014 gesunken war. Die Opposition vermutet dahinter Wahlkampftaktik.

Quelle: Energie: EEG-Umlage steigt auf 6,35 Cent – SPIEGEL ONLINE

EnEV 2016 – Energetische Höchstwerte werden angepasst

EnEV 2016 – Energetische Höchstwerte werden angepasst

Die Energieeinsparverordnung 2016 setzt verschärfte Standards ab Januar 2016, etwa beim Primärenergiebedarf.

Quelle: http://www.immobilienscout24.de/

Die Energieeinsparverordnung 2016 (EnEV 2016) ist das Regelwerk, welches Bauherren bei energetischen Sanierungen und Modernisierungen beachten müssen. Es gilt ab Januar 2016 und setzt bautechnische Standards fest, die „energieeffizient“ sind und ab diesem Zeitpunkt umgesetzt werden sollen. Praktisch jedes Bauwerk wird darunter gefasst, wenn es klimatisiert oder beheizt wird. Zusätzlich hierzu enthält die Energieeinsparverordnung weitreichende Regelungen zur Wärmedämmung. Die EnEV 2016 ist Nachfolgerin der EnEV 2014, die seit dem 1. Mai 2014 gültig ist. Sie regelt bestimmte Höchstwerte und Standards, die zwar in der EnEV 2014 enthalten sind, aber bis Anfang 2016 übergangsweise außer Kraft gesetzt wurden. Das betrifft vor allem neu errichtete Gebäude.

Für welche Bauvorhaben gelten die Vorschriften der EnEV 2016?

Ob ein Bauherr sich an die Regelungen der EnEV 2016 halten muss, hängt immer vom Einzelfall ab. Sei es, dass ein Bauantrag eingereicht wird oder zunächst nur eine Bauanzeige beim zuständigen Amt erstattet wird. Auch gibt es Fälle, in denen bestimmte Baumaßnahmen gänzlich ohne Genehmigung oder Anzeige beim Amt auskommen.

  • Bauantrag eingereicht: Der Tag, an dem der Bauantrag beim zuständigen Amt eingereicht wird, gilt als Stichtag. Alles, was ab dem 1. Januar 2016 beantragt wird, unterliegt dann den verschärften Regeln für Neubauten. Anders sieht es bei Außensanierungen aus oder in den Fällen, wo die bisher beheizte oder klimatisierteNutzfläche nur erweitert werden soll. Beziehen sich diese Maßnahmen auf den höheren Standard für neu errichtete Gebäude, gilt auch bei Anträgen nach dem 1. Januar 2016 der vorherige Standardsatz.
  • Bauanzeige erstattet: Identisch mit 1), wobei hier der Tag gilt, an dem die Bauanzeige beim zuständigen Amt erstattet wurde.
  • Nicht genehmigungs- oder anzeigepflichtige Bauvorhaben: Identisch mit 1), allerdings gilt hier der Tag als Stichtag, an dem der Bauherr tatsächlich mit den Baumaßnahmen begonnen hat.
Was ändert sich konkret ab Januar 2016?

Die gültige EnEV 2014 regelt einige Standards, die erst ab 2016 mit verschärften Grenzwerten und dergleichen in Kraft treten. Bei der EnEV 2016 sind alle Bauvorhaben betroffen, die oben beschrieben wurden. Zusätzlich greift diese bei solchen Baumaßnahmen, die zwar beantragt oder angezeigt wurden, worüber jedoch noch nicht „bestandskräftig“ entschieden wurde. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft den zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf. Alle neu errichteten Gebäude, die dann entsprechend unter die EnEV 2016 gefasst werden, müssen dann einen um jeweils 25 Prozent geringeren Jahres-Primärenergiebedarf aufweisen. Darin fließt der Bedarf von Heizung, Warmwasser, Kühlung und Lüftung mit ein. Anders als bei früheren Versionen der EnEV, wird dieser Höchstwert anhand eines „Referenzhauses“ berechnet. Der Bauplaner nimmt dafür gleiche Maße bei Geometrie, Flächennutzung und dergleichen an.

Wärmeschutz mit Höchstwert nach Referenzhaus

Handelt es sich um eine wärmeumfassende Gebäudehülle, so muss der Wärmeschutz nach der EnEV 2016 um etwa 20 Prozent verbessert sein. Gemessen wirdTransmissionswärmeverlust H’T,  also der Verlust der wärmeübertragenden Umfassungsfläche der Gebäudehülle. Auch hier gilt der Höchstwert des jeweiligen Referenzhauses. Außerdem wird nach der EnEV 2014 von verschiedenenWohnhaustypen ausgegangen.

Was ändert sich außerdem?

Bauherren, die noch einen vor 1985 eingebauten Heizkessel nutzen, müssen diesen dann abschalten. Das betrifft alle Geräte, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen arbeiten. Spezielle Ausnahmeregelungen gibt es für Niedertemperatur- sowie Brennwertkessel. Zudem wird das Bandtacho, das im Energieausweis für Wohngebäude bis 250 kWh/(m²a) aufgeführt wird, neu skaliert. Es finden sich dann zusätzlich die Energieeffizienzklassen A+ bis H auf dem Bandtacho.

Kennwerte müssen bei Verkauf angegeben werden

Durch die EnEV 2016 müssen außerdem die jeweiligen Energetischen Kennwerte bei Verkauf oder Vermietung in der Anzeige angegeben werden. Sofern der Energieausweisdie Energieeffizienzklasse aufweist, muss auch diese angegeben werden.

Zudem wird ein Kontrollsystem gestartet, mit welchem Inspektionsberichte von Klimaanlagen überprüft werden sollen. Auch kann es Stichprobenkontrollen fürEnergieausweise geben. Zu guter Letzt sinkt mit der neuen Verordnung der Primärenergiefaktor von Strom auf 1,8.

KFW verbessert Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ ab 01.08.2015

Pressemitteilungen

KfW verbessert weiter ihr Programm „Energieeffizient Sanieren“

Pressemitteilung vom 03.07.2015 / KfW

  • Erhöhung der Zuschüsse um 5 Prozentpunkte für KfW-Effizienzhäuser
  • Einführung eines Tilgungszuschusses von 7,5 % für Einzelmaßnahmen im Kreditprogramm
  • Förderhöchstbetrag steigt auf 100.000 EUR

Die KfW verbessert zum 01.08.2015 weiter die Förderbedingungen im Programm „Energieeffizient Sanieren“.

Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, kann künftig auf eine noch bessere Förderung durch die KfW bauen. Der Höchstbetrag für Förderkredite im Programm „Energieeffizient Sanieren“ steigt von 75.000 EUR auf 100.000 EUR pro Wohneinheit. Gleichzeitig erhöht die KfW die Tilgungszuschüsse im Kreditprogramm auf bis zu 27,5 % des Darlehensbetrags (max. 27.500 EUR pro Wohneinheit). Bauherren, die Sanierungen aus eigenen Mitteln stemmen, können zukünftig einen Investitionszuschuss von maximal 30.000 EUR z. B. für ihre Eigentumswohnung erhalten oder maximal 60.000 EUR für ihr Zweifamilienhaus.

Grundsätzlich gilt dabei: Je anspruchsvoller der Energieeffizienzstandard nach Sanierung ist, umso stärker die Förderung der KfW. Die bisherigen Zuschüsse werden für alle KfW-Effizienzhaus-Standards um 5 Prozentpunkte aufgestockt. Die Maximalbeträge können für das Erreichen des höchsten Standards KfW-Effizienzhaus 55 beantragt werden. Auch werden nun jüngere Wohngebäude förderfähig, für die der Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt wurde.

Darüber hinaus werden von nun an energieeffiziente Einzelmaßnahmen beim Sanieren auch mit einem Tilgungszuschuss von 7,5 % gefördert. Einzelmaßnahmen sind eine Alternative für Bauherren, für die sich eine Komplettsanierung zu einem KfW-Effizienzhaus noch nicht rechnet oder die schrittweise sanieren wollen.

Das Programm „Energieeffizient Sanieren“ dient der Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden.

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie erklärt: „Wir haben beschlossen, die Förderkonditionen der erfolgreichen KfW-Programme noch weiter zu verbessern. Damit berücksichtigen wir insbesondere die anhaltenden niedrigen Marktzinsen. Diese Weiterentwicklung ist zugleich ein wesentliches Instrument des Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz“.

„Die Erhöhung der Energieeffizienz im Gebäudebestand ist ein Hauptthema der Energiewende. 40 % des deutschen Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude. Mit den Neuerungen im Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ sorgt die KfW dafür, dass Förderung noch besser bei den Bauherren ankommt – und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Verbesserung der Investitionszuschüsse um 5 Prozentpunkte im Einzelnen:

  • KfW-Effizienzhaus 55: nun 30 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 30.000 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 70: nun 25 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 25.000 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 85: nun 20 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 20.000 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 100: nun 17,5 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 17.500 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 115: nun 15 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 15.000 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal: nun 15 % der förderfähigen Investitions-kosten, maximal 15.000 EUR pro Wohneinheit

Verbesserung der Tilgungszuschüsse für Kredite um 5 Prozentpunkte im Einzelnen:

  • KfW-Effizienzhaus 55: nun 27,5 % des Kreditbetrages, maximal 27.500 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 70: nun 22,5 % des Kreditbetrages, maximal 22.500 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 85: nun 17,5 % des Kreditbetrages, maximal 17.500 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 100: nun 15 % des Kreditbetrages; maximal 15.000 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 115: nun 12,5 % des Kreditbetrages, maximal 12.500 EUR pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal: nun 12,5 % des Kreditbetrages, maximal 12.500 EUR pro Wohneinheit

Weitere Verbesserungen im Einzelnen:

  • Einführung eines Tilgungszuschusses von 7,5 % für Einzelmaßnahmen im Kreditprogramm
  • Erhöhung des Förderhöchstbetrags von 75.000 EUR auf 100.000 EUR pro Wohneinheit
  • Anpassung des Baujahres: Gebäude mit Bauantrag bis zum 31.01.2002 sind nun förderfähig (bislang 01.01.1995)

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite: www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.

Energiegipfel: Koalition beerdigt Klimaabgabe – SPIEGEL ONLINE

Quelle: Energiegipfel: Koalition beerdigt Klimaabgabe – SPIEGEL ONLINE

Energieaudit DIN 16247 – Pressemitteilung der BAFA vom 6.3.2015

PRESSEMITTEILUNG
6.3.2015

Gesetz zur Teilumsetzung der Energieeffizienzrichtlinie im Bundesrat verabschiedet

 

Durch das Gesetz sollen große Unternehmen verpflichtet werden, bis zum 5. Dezember 2015 und danach alle vier Jahre Energieaudits durchzuführen. Bereits heute werden Energieaudits in vielen Unternehmen genutzt, um systematisch Verbesserungschancen in betrieblichen Energieversorgungssystemen zu identifizieren und unter Berücksichtigung der jeweiligen Kosten wirtschaftlich sinnvoll zu erschließen. Das BAFA wird als Hilfestellung für Unternehmen bei der Umsetzung der Auditpflicht ein Merkblatt veröffentlichen, in dem auf spezielle Fragen, z. B. der Auditpflicht bei Unternehmen mit einer Vielzahl von Filialen, eingegangen wird.

Das Gesetz tritt nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt nun voraussichtlich Ende April/Anfang Mai 2015 in Kraft.

KFW-Bank kündigt Zinserhöhung zum 16.06.2015 an

Die KFW-Bank teil in einem Beraterrundschreiben mit, das in verschiedenen Programmen ab 16.06.2015 erhöht Zinssätze gelten.